San Francisco – die Stadt im Nebel

21.September.2005 admin

Kaum eine Stadt die ich kenne, kann mit der Schönheit dieser Pazifik-Halbinsel mithalten. San Francisco ist eine vergleichsweise kleine und übersichtliche Stadt mit kaum mehr als 800.000 Einwohnern. Da die Viertel fast nahtlos ineinander übergehen, entdeckt man die Halbinsel am besten zu Fuß…

Erster Tipp: Alcatraz Island – Die Insel Alcatraz war zuerst ein Fort, das durch die Spanier errichtet wurde. Zwischen 1934 und 1963 wurde es in ein Gefängnis umgewandelt. Sein berühmtester Gast war al capone. Zwischen dem Pier 41 und 43 befindet sich der Fahrkartenschalter "Blue & Gold Fleet", dieser bietet u.a. Tickets und Touren nach Alcatraz an. Eine Alcatraz-Fahrt inklusive "Audio-Tour" kostet $16 und man sollte sich – wenn möglich – die Karten schon Tage vorher reservieren! Planen Sie ca. 3 Std. ein.
www.blueandgoldfleet.comZweiter Tipp: golden gate Bridge – die Diva der Stadt
Man sollte es sich in keinem Fall nehmen lassen, die Golden Gate Bridge zu Fuß zu überqueren. Auf der rechten Seite geht ein mehrere Meter breiter Rad- und Fußgängerweg über die für Autos je 3-spurige befahrbare Brücke. An einem sonnigen Tag bietet sich eine grandiose Sicht auf San Francisco, die Skyline von San Francisco von Sausalito aus gesehen Alcatraz, Marin County und die Brücke selbst. Aber auch nebelige Tage können interessant sein.
Erst wenn man auf der Brücke geht, werden einem die Dimensionen erst richtig bewusst, die Hauptstränge sind wirklich irrsinnig dick und die beiden Pylone sind ganze 232 m hoch und die lichte Weite beträgt ca. 70m.
www.goldengatebridge.orgDritter Tipp: Golden Gate Park – schön zum entspannen
Rückzug von der Stadt? Hier können Sie sich von der Stadt ausruhen, und wunderbar verweilen. Unbedingt den fein gestalteten Japanese Tea Garden ansehen. Beste Zeit ist der Monat April zur Cherry Blossom Bluete. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Academy of Sciences mit Planetarium, Aquarium und naturkundlichem Museum. Der Golden Gate Park ist übrigens größer als der Central Park in New York City.

Vierter Tipp: Chinatown – ein Besuch gehört einfach dazu!
Die Hauptstraßen von Chinatown sind die Grant Ave. und die Stockton St. hier gibt es viele chinesische Trödel- und Antiquitätengeschäfte, Heilpflanzen, Jadeschmuck, Fotogeschäfte, Restaurants, Obst- und Gemüseläden, billige T-Shirts, Sweatshirts etc. Gehen Sie in eines der lokalen chinesischen Restaurants – sehr lecker.
www.sfchinatown.comFünfter Tipp: Cable Cars – die Fahrt macht einfach Spaß
Die Cable Cars sind rollende Museen und ein weiteres Symbol für SF. Die besten Linien zum Fahren sind die Powell-Mason oder Powell-Hyde. Diese Linien sind länger und kurven durch die Nachbarschaften. Die Fahrpreise liegen bei $3,00.
www.sfcablecar.comSechster Tipp: Alamo Square – viktorianischer Häuser
Auf dem dem Weg zum Jazz Festival in der Fillmore Street sind wir am Alamo Square vorbeigekommen. Eine bezaubernde Reihe viktorianischer Häuser, die auch Painted Ladies oder Postcard Row genannt wird. Und im Hintergrund die Skyline von San Francisco.

Siebter Tipp: Pier 39 – Die Seelöwen
Hier können Sie hunderte von Seelöwen beim Sonnenbad bewundern. Sie stinken, sind laut und dabei trotzdem noch faszinierende Geschöpfe.
Die Seelöwen räkeln sich auf den Stegen des Piers unbeeindruckt von den in der Nähe anlegenden Booten. Genauso wenig stören sie die Hunderte von Menschen in SF, die sie permanent beobachten und Bilder schießen.

Achter Tipp: Coit Tower – toller Blick
Im nordöstlichen Teil steht der Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Ein Besuch lohnt schon wegen der tollen Aussicht auf ganz San Francisco (gutes Wetter vorausgesetzt). Ein Aufzug bringt einen für $6 nach oben auf den Turm. Besonders nach Sonnenuntergang bietet sich ein fantastischer Blick auf den Financial District.

Neunter Tipp: North Beach – klein Italien
Lebhaftes italienisches Viertel zwischen Columbus und Broadway gelegen. Eine kleine Gruppe Italiener ließ sich zur Zeit des Goldrausches hier nieder. Das Zentrum des italienischen Viertels ist der Washington Square mit der Kirche St. Peter und Paul. Hier gibt es tolle Cafes und Restaurants.

Zehnter Tipp: Ausflug nach Sausalito
Nehmen Sie die Fähre, schauen sich den Hafen und einige Kunstgalerien an und essen dann bei Spinnaker, www.thespinnaker.comWenn noch Zeit ist, unbedingt ein Baseball Spiel von den Giants ansehen! Von April-Okt. ($ 4.50-20).

Verglichen mit Los Angeles oder San Diego liegt San Francisco wesentlich nördlicher. Daher ist das Wetter in San Francisco besonders zwischen Oktober bis März recht kühl und regnerisch. Selbst jetzt in den Sommermonaten ist die Stadt fast immer mit einer etwas nebeligen Luft geschmückt. Die wärmsten Monate sind August und September, die optimale Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober.

Ich werde Sie weiterhin auf dem Laufenden halten!
Ihre Elbperle


One Response to “San Francisco – die Stadt im Nebel”

  1. Anke T.

    Wir planen gerade einen Trip in den Westen Amerikas – natürlich soll es auch nach SF gehen. Klasse Tipps über SF haben wir auf Ihrem Reise Weblog gefunden. Wir sind jetzt schon ganz neugierig! Anke T. aus Braunschweig

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