Schweinegrippe: Folgen für den Urlaub

27.April.2009 admin
Schweinegrippe: Folgen für den Urlaub
© andi kahle

Oh Mann: erst hatten wir die Unruhen in kenia, dann Thailand, Tibet und jetzt kommen auch noch Mexiko und die USA auf den "Index". Okay: das ist ein wenig übertrieben formuliert, Tatsache ist aber, dass infolge der Schweinegrippe bereits einige Touren und Urlaubsreisen storniert wurden. Das schreibt der Spiegel und

die EU-Gesundheitskommissarin hat nach den ersten Schweinegrippe-Todesfällen in Mexiko eine drastische Warnung ausgesprochen: Androulla Vassiliou rät von Reisen nach Mexiko und in die USA ab, "um das Risiko zu minimieren". Touristen, die gegenwärtig vor Ort seien oder aus Mexiko zurückkehrten, sollten einen Arzt aufsuchen, empfahl Vassiliou am Montag in einer in Brüssel ausgestrahlten Videobotschaft.

Oha. Das ist in der Tat "starker Tobak" doch stösst das Bundesaußenministerium ins selbe Horn und rät von Reisen in die betroffene Region ab. Ebenso ruderten TUI, Neckermann und Thomas Cook (um nur einige zu nennen) zurück und setzten Urlaubsbuchungen und Reisen nach Mexiko City erst einmal aus.

Hoffen wir mal, dass es sich nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt und die Krankheit bald eingedämmt wird.


4 Responses to “Schweinegrippe: Folgen für den Urlaub”

  1. Gerade jetzt würde ich erstmal nicht in den Urlaub fahren, da fühle ich mich zu hause einfach sicherer.

  2. Bei mir gibt’s ne kleine Zusammenfassung der relevanten Blog-Artikel zum Thema Reisen und Schweinegrippe

    http://event-staedtereisen.blogspot.com/2009/04/auswirkungen-der-schweingrippe-auf-den.html

  3. Nach Mexiko würde ich gerade nicht unbedingt reisen, aber innerhalb von Europa ist man denke ich, trotz des heutigen Falles in Deutschland, relativ sicher. Die medizinische Versorgung ist doch bei uns sehr gut und unbedenklich.

  4. Die Mexico(Schweine)Grippe sollte man nicht unterschätzen, es hat schon 1918 eine weltweite Pandemie gegeben, bei der zig Millionen weltweit gestorben sind. Auf die staatlichen Stellen sollte man sich dabei aber nicht verlassen, es sind nur sehr wenig Medikamente vorrätig (max. für 20 % der Bevölkerung, in Baden-Württemberg sogar nur für 14 %), wobei diese Mittel erstmal im Ernstfall für Personen der öffentlichen Sicherheit (Polizei, Krankenhauspersonal, Behörden) bereit stehen. Der „normale“ Bürger kommt erst an zweiter Stelle. Deshalb habe ich für mich persönlich Vorsorge getroffen, denn es gibt jetzt noch wirksame Medikamente, wie z. B. Tamiflu. Das sollte man zwar nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen, aber was nutzt mir das, wenn im Ernstfall nichts mehr in der örtlichen Apotheke zu kaufen gibt. Meine Packung liegt gut im Gemüsefach und wenns erforderlich sein sollte, schnell zur Hand.
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