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Europa
von Christoph Römer am 04.09.07

Doch nun droht dem Toten Meer der langsame Tod. Wie es im Israelnetz heißt, geht der Wasserstand jedes Jahr um rund einen Meter zurück. Die rettung könnte der Bau eines Kanals bringen und so lesen wir:
Wissenschaftler, Politiker und Umweltschützer diskutieren bereits seit mehreren Jahren über die Rettung des salzwasserhaltigen Sees. Viele sehen in dem Kanalbau die einzige Lösung. Der Wasserspiegel sinke, weil Menschen das Wasser des Flusses Jordan täglich benutzten und Fabriken am Südbecken des Salzsees ihre Mineralstoffe aus großen Verdunstungsbecken bezögen
Ein möglicher Kanal wäre auch Teil des Friedensvertrags zwischen Israel und Jordanien und wäre sicherlich ein Signal der Hoffnung in der Region. Zur praktischen Umsetzung lesen wir, dass der:
180 Kilometer lange Wasserweg soll die Strecke vom Golf von Akaba hinab zum Toten Meer verbinden und jährlich bis zu 1.900 Kubikmeter Wasser transportieren [soll]. Das Wasser müsse über eine 220 Meter hohe Hügelkette geleitet werden, um so ins 600 Meter tiefer gelegene Avara-Tal zu strömen. Durch das Gefälle will man dann Strom erzeugen, der hauptsächlich für die Pumpstation genutzt werde.
Mehr Infos zum Toten Meer finden sich bei Tourism-Watch.
Permalink: Sinkender Wasserspiegel am Toten Meer
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Wong
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Kommentar von:
Ingo Busch
(05.09.07 14:43 Uhr)
Das finde ich den falschen Ansatz. Wenn für den sinkenden Wasserspiegel die Industrie und Bevölkerung schuld ist, dann brauchen die eine andere Wasserversorgung. Und nicht das Meer einen extra Kanal um es wieder zu "befüllen".
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