Skihütte futuristisch – die neue Monte Rosa Hütte in Zermatt
20.Februar.2010 admin
Langsam, ganz langsam neigt sich die Wintersportsaison dem Ende zu. Doch ein Highlight habe ich noch – in diesem Fall architektonischer Natur. Es handelt sich um die neue Monte-Rosa Skihütte in Zermatt, die einen ungehinderten Blick auf das MAtterhorn ermöglicht. Und wenn eine Skihütte schon mit einer eigenen Webseite aufwarten kann, dann nimmt es nicht wunder, dass innen wie außen wahre Sensationen geboten werden.
Geplant von der Zürcher ETH deckt die Hütte allein 90 Prozent ihres Energiebedarfs selbst. Das funktioniert mit Hilfe einer abgeschrägten Südwand und sage und schreibe 84 Quadratmetern Photovoltaikzellen. Und wenn diese mal versagen, dann steht immer noch ein eigenes Heizkraftwerk mit Rapsöl bereit. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" und kündigt schon einmal die Publikumseröffnung für den 10.3. an:
Möbel, Decken und Balken im Hütteninneren sind aus hellem Holz, durch Panoramafenster entlang der Kaskadentreppe können die Gäste auf allen fünf Etagen die Kulisse mit dem Matterhorn und dem Monte-Rosa-Massiv überblicken. Mancher Wanderer schätzte wohl gerade die urige Atmosphäre der alten Monte Rosa-Hütte, die nun abgerissen wird, das Raue, Improvisierte, Romantische.
Ein "Massenlager" ist die Berghütte immer noch, nur dass die "Massen" nunmehr lediglich vier bis acht Wanderer auf insgesamt 19 Zimmern sind. Natürlich sind auch Toiletten in der Hütte und nicht mehr nur auf dem Hof.
Moderne Zeiten also – nur der Weg zur Hütte muss noch – ganz traditionell – zu Fuß zurückgelegt werden.
Hey da war ich doch
Es ist toll, man muss aber eine gewisse Ausdauer mitbringen, um die Hütte zu erreichen, wenn man nicht gerade mit einem Privat-Heli hingeflogen wird. Innen ist die Hütte sehr schön zum Teil sogar etwas zu nüchtern und modern, aber allemale ein Hingucker und eine tolles Erlebnis!