Skiurlaub: Kunstschnee auf dem Vormarsch
7.Dezember.2007 admin
Das Thema Klimaerwärmung ist derzeit in aller Munde. Klar, dass auch die Reisebranche davon betroffen ist, was momentan insbesondere die Frage nach der Zukunft der Skigebiete meint. So lesen wir im schweizerischen Blick:
Die künstliche Beschneiung von Skipisten in der Schweiz wird laut einer Studie noch zunehmen. Doch steigen die Temperaturen als Folge der globalen Klimaerwärmung weiter an, sind der Produktion von Kunstschnee Grenzen gesetzt.
Schon jetzt werden 19 Prozent der Skipisten in der Schweiz mit künstlichem Schnee betrieben, die Tendenz ist deutlich steigend. In Ã-sterreich sind die Schneekanonen bereits in 50 Prozent der Skigebiete im Einsatz und in den italienischen Alpen gibt es augenscheinlich Regionen, die nur noch mit Kunstschnee betrieben werden.
Wintersportlern mag es auf den ersten Blick egal sein, ob die weiße Pracht nun vom Himmel oder aus der Schneemaschine stammt. Doch wirft man einen Blick auf die Energiebilanz des künstlichen Schnees, so zeigt sich ein durchaus bedenkliches Bild:
In davos werden 0,6 Prozent des gesamten Stromverbrauchs zur Produktion von Kunstschnee verwendet. Der Wasserverbrauch macht dagegen bis zu 30 Prozent des Gesamtverbrauchs aus.
Je wärmer das Klima wird, desto mehr Energie muss zur Aufrechterhaltung der Schneesicherheit aufgewendet werden. Die Folge: Skifahren wird teurer und irgendwann eventuell nicht mehr lukrativ.