Sokotra – am Ende der Welt

19.August.2009 admin
Sokotra - am Ende der Welt
© Swami Stream

Die Datenbank bei FlickR ist gigantisch groß. Und wann immer ich ein schickes Foto zu einem Reiseziel brauche: ich finde auch eines. Bei Sokotra musste jedoch auch die FlickR-Datenbank passen, denn offensichtlich ist das "zweite Galapagos" einfach zu exotisch.

Das mag zum Teil auch mit der Lage zu tun haben, denn rund 230 Kilometer östlich von Somalia und 380 Kilometer südlich des Jemen liegt das Archipel gewissermaßen im Kernland der Piraterie. Das hält aber die Touristikpresse nicht davon ab, einen Artikel zu dem Paradies zu veröffentlichen:

Die gut 130 Kilometer lange Insel ist dabei eine Schatzkammer der Evolution: Durch ihre Abgeschiedenheit – vor rund 30 Millionen Jahren trennte sich der Sokotra-Archipel von der Arabischen Halbinsel – entwickelten sich auf der Insel isoliert Pflanzen und Tiere weiter, die an keinem anderen Ort der Welt zu Hause sind. 30 Prozent der Pflanzen, 75 Prozent der Reptilien und 80 Prozent der Insekten sind denn auch einzigartig auf Sokotra. Und längst sind noch nicht alle Arten erforscht.

Rund 60.000 Menschen leben auf den Inseln, die im letzten Jahr immerhin 4.000 Touristen willkommen heißen konnte. Die Tendenz ist stark steigend doch wird es wohl noch lange dauern, bis Sokotra den Status als Geheimtipp verliert.


2 Responses to “Sokotra – am Ende der Welt”

  1. Meine Schwester war dort. Es soll dort echt beeindruckend sein. Ich werde wohl auch mal dort Urlaub machen…

  2. Jan

    Was heisst denn “FlickR-Datenbank muss passen”? Auf Flickr gibt es endlos tolle Bilder zu Sokotra.

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