Spanien: Kreditkarten im Urlaub unsicher?

20.November.2009 admin
Spanien: Kreditkarten im Urlaub unsicher?

Glaubt man der Berichterstattung und den Statements der zahlreichen Banken, so handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Und doch geht die Zahl der umgetauschten Kreditkarten in die Hunderttausende, wie auch der Spiegel berichtet. Es geht dabei ausschließlich um Kreditkarten, die in Spanien zum Einsatz kamen, denn offensichtlich scheint auf der Iberischen Halbinsel momentan ein Sicherheitsproblem. Konkret sollen wohl Kreditkartendaten abgeschöpft worden sein und so besteht die Gefahr, dass diese dann auch entsprechend missbraucht werden.

Über die technischen Möglichkeiten und Hintergründe kann ich an dieser Stelle nur wenig berichten, doch gibt es letztlich nur einen einzigen Schutz gegen derlei Maßnahmen: man sollte auf den Einsatz der Kreditkarte verzichten! Alternativ werden mehr und mehr Kreditkartenzahlungen im Internet mit Passwörtern geschützt, was eine zusätzliche Identitätsprüfung ermöglicht.

Zu beachten ist aber, dass im Fall eines Betrugs stets die Banken für den Schaden aufkommen müssen. Das schreibt ebenfalls der Spiegel, wo es heißt:


Der Kunde muss für den Schaden nicht aufkommen – sogar die Überziehungszinsen muss das Geldinstitut Verbraucherschützer Pauli zufolge ausgleichen. Allerdings setzt das voraus, dass Kreditkarteninhaber stets ihre Abrechnung kontrollieren. “Sie sind verpflichtet, Missbrauch unverzüglich anzuzeigen”, sagt Pauli. Innerhalb der ersten 13 Monate nach der Abbuchung müsse Alarm geschlagen werden.

Und wenn die Karte mal gestohlen wird, wählen Sie einfach die 116116. Mit dieser zentralen Telefonnummer lassen sich nämlich sowohl Kredit- als auch EC-Karten umgehend sperren.

Foto Quelle Jule_Berlin

One Response to “Spanien: Kreditkarten im Urlaub unsicher?”

  1. Olaf

    Debitkarten sind doch auch betroffen, oder nicht ?

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