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Afrika
von Christoph Römer am 23.06.07

Gegründet bereits im 5. Jahrhundert vor Christus entwickelte sich die 650.000 Einwohner-Stadt insbesondere während der 50er und 60er Jahre zu einem wahren Kultort für die so genannte Beat-Generation. Paul Bowles, Tennessee Williams, Jack Kerouac, Muhammad Asad, Truman Capote und William S. burroughs - sie alle lebten zeitweise in der Stadt.
Kein Wunder, dass die nordmarokkanische Großstadt in diesen Jahren der Tourismusmagnet des Landes war, doch folgten lange Jahre des Niedergangs. Morbide Atmosphäre, hohe Kriminalität, Ramsch am Straßenrand - das sind nur einige der Punkte, die heutzutage mit Tanger assoziiert werden.
Schluß damit:
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1999 hat König Mohammed VI. entschieden Gegensteuer gegeben und eine Reihe grosser Projekte ins Leben gerufen, welche der Stadt und dem gesamten Norden den lange erhofften Aufschwung bringen sollen. Allen voran ist hier das Projekt des neuen Passagier- und Frachthafens zu nennen, der gegenwärtig rund 40 Kilometer ausserhalb der Stadt errichtet wird. Auch im Tourismus will Tanger - einst die bedeutendste Destination des Landes - wieder aufholen: So sollen in den nächsten fünf Jahren Hotels mit insgesamt 7000 neuen Betten erstellt werden., so berichtet die NZZ in einem umfangreichen Artikel über Tanger. Hier finden sich auch zahlreiche Tipps zu Unterkunft und Aufenthalt an diesem spannenden Ort.
Wer noch mehr erfahren möchte, der sei auf die Webseite Marokko.net verwiesen, wo so ziemlich alles erwähnt wird, was in Tanger sehenswert ist.
Permalink: Tanger - Halb Europa halb Afrika
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Wong
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