Terra Mineralia in Sachsen
17.September.2008 admin
© kissing the beehive
Einen wahren Superlativ können Reisende im sächsischen Freiberg erleben. Auf dem dortigen Schloss Freudenstein hat die weltgrößte Mineraliensammlung ihre Türen geöffnet. Doch schon das Schloss aus dem 12. Jahrhundert ist für sich genommen eine Reise wert – nicht zuletzt weil dieses in den letzten Jahren umfassend saniert wurde. Nun hat noch die "Terra Mineralia" geöffnet und entführt die Besucher in eine regional geordnete Sammlung von mehr als 80.000 seltenen Mineralien:
Sie wurden in mehr als 50 Jahren zusammengetragen. Der Großteil der Mineralstufen stellt absolute Weltspitze dar. Der Betrachter wird durch die Farben- und Formenvielfalt der Kristalle förmlich überwältigt.
Die Prunkstücke, die den Besucher zukünftig erwarten, stammen unter anderem aus Sachsen, Rumänien, Russland, Kasachstan, Namibia, Südafrika, Marokko, China, Indien, Pakistan, Afghanistan, Nord- und Südamerika sowie Australien.
So heißt es auf der Webseite des Betreibers und dazu erfahren wir, dass es keineswegs ein Zufall ist, dass die Ausstellung an diesem Ort eröffnet wurde. Schließlich beherbergt Freiberg auch die TU Bergakademie und das sächsische Bergarchiv.
Ein Ausflug lohnt sich also auf jeden Fall und ist sicherlich nicht nur für Stein-Fans und Bergbau-Fanatiker spannend.
Einige Korrekturen: “terra mineralia” (immer klein geschrieben) hat noch nicht geöffnet. Erst am 23.10.2008 ist es soweit. Die gesamte Sammlung ist nicht zugänglich. Es werden jedoch mehr als 5000 Stücke davon präsentiert. Das Schloss Freudenstein ist nicht der Betreiber von terra mineralia, sondern die TU Bergakademie Freiberg bzw. stellvertretend die Leiterin von terra mineralia. Das Sächsische Bergarchiv gefindet sich auch im Schloss Freudenstein und kann bereits besichtigt werden. Weitere Infos zu terra mineralia finden Sie hier: http://frisep.de/geolismus/19/terra-mineralia-fakten-und-richtigstellungen/