Tibet: Tourismus normalisiert sich
18.Juli.2008 admin
© mckaysavage
War da was? Erinnert sich noch jemand? Die Rede ist von der autonomen chinesischen Provinz Tibet, in der vor einigen Monaten Ausschreitungen zwischen buddhistischen Mönchen und der chinesischen Polizei stattfanden. Die Reaktionen im Westen waren empört, Diskussionen entbrannten und im Tourismusbereich war sogar von boykott Chinas die Rede.
Und nun? Eine Randmeldung in der Beijing Rundschau:
Das Tourismusangebot im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Tibet wird sich bald wieder normalisiert haben. Der stellvertretende Direktor des tibetischen Tourismusamtes, Tanor, erklärte vor kurzem in Lhasa, die zuständigen Behörden des Autonomen Gebiets hätten bereits mehrere Maßnahmen getroffen, um gute Bedingungen für den Empfang von Touristen zu schaffen.
Ab September ist dann wieder Business als usual angesagt. Und kaum jemand wird am Ende des Jahres an die Ausschreitung und die Boykottpläne erinnern. Oder doch?