Tipps zu Trinkgeld im Urlaub
2.Juni.2009 admin
© dichohecho
Kennen Sie das Problem? Sie sind im Urlaub und der Taxameter zeigt 12,90 Euro an. Wie viel soll man geben? 12,90 Euro? 13 Euro? 14 Euro? Oder gar 15 Euro? Je nach Urlaubsland und Situation unterscheiden sich die Regelungen bzw. Usancen in Sachen Trinkgeld doch sehr voneinander.
Praktischerweise hat sich die Süddeutsche Zeitung dieses Themas angenommen und bringt direkt eine generelle Fausregel ins Spiel: Trinkgelder werden für persönliche Dienstleistungen gezahlt und nicht für die Bereitsstellung beispielsweise eines Boots oder eines Mietwagens. Schön und gut. Doch wie hoch muss es sein?
Laut ADAC gilt in allen anderen Fällen die Faustregel: «Je weiter nördlich in Europa, umso geringer das Aufgeld.» In Dänemark etwa ist Trinkgeld gänzlich unüblich, bestätigt Rainer Büchtmann von Visit Denmark in Hamburg. In Ã-sterreich, Frankreich und Spanien liegt man zum Beispiel in Restaurants mit fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrags richtig. In Italien werden zehn Prozent erwartet, und in der Türkei würde man mit «nur fünf Prozent» negativ auffallen.
Wer außerhalb der EU Trinkgeld gibt, kann dies durchaus auch in Euro oder US-Dollar tun. Doch Achtung: die Banken akzeptieren nur Scheine, sodass Münzen tabu sind. Generell gilt aber, dass man niemals zu einem Trinkgeld verpflichtet werden kann und dieses auch nur dann geben sollte, wenn man mit dem Service generell zufrieden ist.