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Italien
von Christoph Römer am 17.05.07

Nach Angaben des Konzerns handelt es sich um das größte Tourismusprojekt in der Geschichte des Unternehmens und der Toskana. Die Investitionssumme liegt Berichten zufolge über 250 Millionen Euro. 300 neue Arbeitsplätze sollen in dem Ort südlich von Pisa entstehen.
Beim ersten Lesen habe ich auf meinen Kalender geguckt und mich vergewissert, dass der 1. April vorbei ist. Denn:
Das ganze Projekt umfasst elf Quadratkilometer Land, das noch bewohnte Dorf, die burg samt Burgmauer. Nur die Kirche konnte TUI nach Angaben eines Sprechers nicht kaufen., wie uns der Spiegel informiert.
Tenuta de Castelfalfi ist der Name des Dorfes, dass in den - wie ich finde - zweifelhaften Genuß der Komplett-Privatisierung kommt. Und wo früher alte Tavernen, verfallene Bauernhäuser und Olivenhaine zu finden waren, werden alsbald Luxustouristen in schicken Boutiquen, Wellness-Ressorts und auf Golfplätzen zu finden sein.
Im Übrigen ist dies noch nicht einmal das erste Mal, dass ein ganzes Dorf verkauft wird:
Vorbild des Projektes ist das Urlaubsdorf Land Flesensee in Mecklenburg-Vorpommern.
Permalink: TUI kauft das Dorf Tenuta de Castelfalfi
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Wong
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Kommentar von:
D.Anny
(17.05.07 19:40 Uhr)
Bist du nun dafür oder dagegen oder willst du einfach nur mal mitschwätzen?
Kommentar von:
Christoph Römer
(17.05.07 22:31 Uhr)
Zunächst einmal danke für den Kommentar. Wie aus meinem Posting hervorgeht habe ich - wie in all den anderen Postings - zunächst einmal informiert. Darüber hinaus denke ich, dass meine Meinung durchaus zum Ausdruck kommt. Oder wie kann man "zweifelhaft" noch auffassen als als latente Kritik?
Kommentar von:
Miss Süditalien
(08.07.07 12:27 Uhr)
Hallo! Eigentlich wäre das ja keine schlechte Idee mit dem Vermarkten ganzer Dörfer als Urlaubsziele für Touristen. Es gibt doch neuerdings auch den sogenannten "Nachhaltigen Tourismus", der einheimisches Flair im Original und vor allem auch zum Wohle der Einheimischen gestalten will. Wo sonst Arbeitslosigkeit und Abwanderung herrscht, den Bewohnern eine Arbeit und Aufgabe zu geben. Doch ob das TUI auch vorhat? Dann wäre das vielleicht gar nicht so schlecht, wenn Umwelt und Einheimische mit in die Pläne integriert werden.
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