Unliebsame Touristen einfach wegretuschieren
7.Januar.2007 admin
Eine unglaublich schöne Landschaft, ein famoses Gebäude – direkt vor Ihrer Kamera. Leider aber auch viele Menschen. Oder dauernd fahren Autos davor entlang. Grr, das nervt, dabei wollen Sie doch einfach nur die romantische Stimmung einfangen, die phänomenale Architektur auf Zelluloid bannen.
Wäre es nicht schick, wenn die lästigen Subjekte oder Objekte einfach von den Bildern wegretuschiert werden könnten?
So wie oben geht's natürlich auch, ist aber eine doch eher suboptimale Lösung – finde ich jedenfalls
Aber es geht auch anders. Das jedenfalls verspricht futureLab mit seiner Software Tourist Remover.
Alles geht wie bisher. Sie fotografieren das gewünschte Motiv. Halten Sie einfach drauf. Aber um mit der Software den gewünschten verschwindet-Touristen!-Effekt erzielen zu können, müssen Sie das allerdings mehrfach, immer von der gleichen Position aus und unter denselben Lichtverhältnissen tun.
Das Prinzip der Software ist relativ simple. Sie legt alle 4 bis 5 (fast gleichen) Aufnahmen übereinander und zeigt in der finalen Version nur das, was auf allen Bildern drauf ist. Freundlicher Weise bewegen sich störende Menschen oder Autos ja, so dass auf Ihrem finalen Bild dann wikrlich nur das gewünschte Gebäude oder die einsame Landschaft übrig bleiben.
Fotografieren Sie allerdings gerade ein Zen-Kloster mit einem – Sie optisch störenden – meditierenden Mönch davor, sollten Sie ein anderes Mal wiederkommen, denn er wird wahrscheinlich in unveränderter Position auf allen fünf Bildern drauf sein.
Gefunden via travelbaby.Blog und über Wolfgang
A propos Fotos: Ich hätt sooo gern noch viele Urlaubsfotos von Ihnen für unser Reise-Weblog-Foto-Spiel
Wäre das schön, wenn es auch bei den altmodischen Diafilmen funktionieren würde, unsere Wanderungen würden sehr viel kürzer werden, denn meine Frau müsste nicht bei so einem Bild warten, bis alle Menschen weg sind.
Obwohl, wenn ich mir überlege, wie lange Sie braucht, um 5 x auf den Auslöser zu drücken, ist die Zeitersparnis wahrscheinlich marginal