Unterwegs in Montenegro

27.Februar.2009 admin
Unterwegs in Montenegro
© MichaelTyler

Jugoslawien galt bis zu seiner Auflösung als eines der attraktivsten Urlaubsländer auf dem Balkan. Doch während der Unruhen des Bürgerkriegs gingen die Zahlen im Tourismus – nachvollziehbarerweise – drastisch zurück. Schnee von gestern? In gewisser Weise schon, denn Kroatien und Slowenien gelten bereits wieder als Top-Reiseziele, Montenegro will es erst noch werden:

Der Zwergstaat, desssen Name übersetzt soviel wie "Schwarzer Berg" bedeutet ist erst seit 2006 unabhängig und wartet auf Touristen wie es der Focus schreibt:

Einst gehörten seine 73 Strandkilometer zu den beliebtesten in Jugoslawien. Doch dann kam der Balkankrieg, und auch wenn in Montenegro nie gekämpft wurde, traute sich praktisch kein Tourist mehr ins Land. Erst 2007 kamen wieder so viele wie zuletzt in den 1980er-Jahren – zumeist aus den Nachbarstaaten, aber auch aus Russland, Italien und Tschechien

Neben den Stränden der Adria und alten Städten wie Kotor, die längst zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, lockt auch die alte Hauptstadt Cetinje mit dem architektonisch reizvollen Glanz vergangener Zeiten.

Wem eher der Sinn nach Sport steht, der kann im Winter das Skigebiet Bjelasica genießen oder im Nationalpark Biogradska Gora wandern. Dazu kommt dann noch eine Besonderheit:

Die Schluchten der Umgebung, darunter die Tara-Schlucht, nach dem Grand Canyon die größte der Welt, laden zum Rafting und Canyoning ein.

Durchaus vielseitig und vor allem: noch nicht so überlaufen wie Kroatien oder Griechenland.


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