Up north: Die Hebriden

21.Juni.2007 admin
Up north: Die Hebriden

Jetzt mal ehrlich: Unter Schottland stellt man sich sicherlich etwas anderes vor, als diese Einöde. Doch zählen auch die Äußeren Hebriden am äußersten Nordwestrand der britischen Inseln zu Schottland. Der Spiegel hat sich auf die eine Flugstunde von Glasgow entfernte Insel Barra begeben und ist schon vom weltweit einzigen Flughafen, der an einem Strand liegt, begeistert. Doch glaubt man der Beschreibung, die von Barra gegeben wird, bekommt man zunächst alles andere als Lust auf einen Aufenthalt:

Alles in allem haben auf dem sechs Kilometer langen und vier Kilometer breiten Eiland gerade mal etwas mehr als 1000 Menschen ihren Wohnsitz. Schön sind die meisten Häuser nicht. Die Insulaner legen mehr Wert darauf, dass die Bauten billig sind und ihren Zweck erfüllen. Schon seit Jahrhunderten ist der Clan der MacNeils die wichtigste Familie der Insel, die auf Gälisch Eilean Bharraigh heißt.

Doch kann man von Barra aus auch noch die anderen Insel der Äußeren Hebriden (Uist, Lewis oder Harris) erkunden. Die Region ist noch abgeschiedener als die "Inneren Hebriden", bei denen Mull, Jura und Skye für Ihre ausgezeichneten Whiskys bekannt sind.

Dafür hat man auf den Inseln der Hebriden zu jeder Jahreszeit seine Ruhe, findet garantiert immer ein Zimmer und kann die einsamen Strände mit Blick auf den atlantik genießen, wissend, das zwischen Strand und Amerika lediglich das Meer liegt.

Zahlreiche Informationen über diese europäische Randlage finden sich auf der Webseite Visit Hebrides, die auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Eine Leseprobe:

Stolz stehen sie am nordwestlichen Rand von Europa: eine mehr als 200km lange Inselkette voller Strände, vielfältiger Natur- und Tierwelt, Kultur und Abenteuer. Ein Paradies für Outdooraktivitäten jeder Art und der perfekte Ort für Erholung und Entspannung.


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