Urlaub: Deutsche versus Umwelt

9.Juli.2008 admin
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© Der Kremser

Im eigenen Land gelten die Deutschen meist als leuchtende Vorbilder in Sachen Umweltschutz. Mülltrennung, Ã-kostrom und Bioläden – wo sonst wird Ã-kologie so groß geschrieben wie hierzulande? Doch als Reise-Weltmeister belasten deutsche Urlauber in erheblichem Maße die Umwelt und hinterlassen "Klima-Fußabdrücke", die alles andere als klein sind. Das berichtet der Spiegel und beruft sich dabei auf eine Berechnung des Berliner "Ã-ko-Instituts":

Jeder Bundesbürger produziert mit seinen Reisen im Durchschnitt rund eine Tonne Kohlendioxid im Jahr, die restliche Welt bringt es nur auf ein Viertel, teilte die Naturschutzorganisation WWF am Montag mit.

Interessant ist dabei der Blick auf die unterschiedlichen Formen des Reisens. Denn eine Pauschalreise nach Mexiko, die hier als Beispiel genannt wird, produziert 28mal so viel CO2 wie ein Urlaub auf Rügen:

Bei einem zweiwöchigen All-inclusive-Urlaub in Mexiko pusten die Urlauber 7218 Kilogramm CO2 pro Person in die Luft. Die Rügen-Reise mit dem Auto produziert nur 258 Kilogramm CO2 pro Person.

In dem Artikel werden noch zahlreiche andere Beispiele genannt aus denen man schließen kann, dass Bus und Bahn besser sind als Reisen mit dem Flugzeug oder dem eigenen pkw und das Kultur- und Gesundheitsreisen tendenziell weniger umweltschädlich sind als Pauschalreisen oder Strandurlaub.

Keine neuen Erkenntnisse aber durch die Studie lassen sich die Unterschiede nun auch quantifizieren und veranschaulichen.


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