Vor Fernreisen: Mückenschutz wird immer wichtiger

16.März.2007 admin
Vor Fernreisen: Mückenschutz wird immer wichtiger

Zieht man sich daheim einen Mückenstich zu, so ist das im schlimmsten Fall ein wenig lästig. Doch in ferneren Gefilden übertragen die kleinen Insekten weit mehr als nur Juckreiz. So schreibt die Süddeutsche Zeitung:

Ein einziger kleiner Pieks in die Haut reicht, um den Körper für Wochen außer Gefecht zu setzen. Mücken können viele Krankheitserreger transportieren – auch an Urlaubsorten, an denen der Tourist nicht unbedingt damit rechnet.

Gemeint ist damit insbesondere der amerikanische Kontinent, auf dem Krankheiten wie Malaria, das Dengue-Fieber aber auch der so genannte West-Nil-Virus lauern.

Dabei kann man sich zum einen durch das Tragen langer Kleidung und die Verwendung von Insektensprays gegen unliebsame Insektenstiche schützen. Doch auch einen präventiven Besuch beim Arzt sollte man vor der Reise einplanen:

Den Arztbesuch können die Fachleute ohnehin nur empfehlen – egal, wohin in Amerika die Reise führt. Gerade bei den USA und Kanada unterschätzten Touristen die Risiken, sagte Prof. Kröger [Wissenschaftlicher Leiter im centrum für Reisemedizin (CRM)] "Die denken sich: "Das ist da wie in Europa"." Spezifische Gefahren gebe es aber trotzdem.

Auch [Burkhardt] Rieke [CRM-Fortbildungsleiter] empfiehlt, immer im Einzelfall zu prüfen, ob und welche Vorbeugungsmaßnahmen erforderlich sind: "Man kann nicht einen Ländernamen in einen Automaten eingeben, und unten rollen dann drei Spritzen oder ein Malariamittel heraus. So einfach geht es nicht."

Dringend empfohlen wird von den Experten der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung und einer Rückholversicherung, die dafür sorgt, dass bei Bedarf ein Flug des erkrankten oder verletzten Touristen nach Deutschland bezahlt wird.


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