Was tun bei Krankheit im Urlaub?
26.Oktober.2007 admin
Ein Urlaub bedarf in vielen Fällen einer guten Planung. Sonnenmilch, Reiseapotheke, Freizeitkleidung – viele Dinge, die auf keinen Fall fehlen dürfen. Doch in punkto Gesundheit lassen die meisten Menschen eine gute Vorbereitung vermissen – zu unwahrscheinlich, dass man ausgerechnet im Urlaub krank wird oder einen Unfall erleidet.
Dass sich diese Nachlässigkeit durchaus rächen kann, berichtet der Focus, der in einem Themenspecial vier Tipps zur Krankheitsvorsorge im Urlaub bietet.
Zunächst einmal ist es wichtig, eine Europäische Krankenversicherungskarte mit sich zu führen:
Man bekommt die Karte von seiner Krankenkasse und sollte sie rechtzeitig vor dem Start in den Urlaub beantragen. Bei neu ausgegebenen Versichertenkarten ist sie oft schon integriert. Sie gilt für die ambulante oder stationäre Notfallbehandlung in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz, aber auch in den außereuropäischen Staatsgebieten wie Réunion oder guadeloupe.
Ist man einmal in der Praxis angelangt, so sollte man darauf achten, nicht als Privatpatient behandelt zu werden, weil dies deutlich teurer ist und zudem nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Außerdem macht es durchaus Sinn, auf eine detaillierte Abrechnung der ärztlichen Leistungen zu bestehen.
Zuletzt ist die private Auslands-Krankenversicherung zu empfehlen, wie sie beispielsweise der ADAC anbietet. Zwar fallen hier Mehrkosten an, doch im Fall der Fälle sind auch ein Rücktransport sowie höhere Behandlungskosten abgedeckt.
Leider kann ich ein Lied davon singen, was im Urlaub alles passieren kann. Meist kommt es unverhofft und man rechnet nicht damit, schließlich will man im Urlaub ja nur genießen. Vor kurzem habe ich mir in Budapest eine tiefe Schnittwunde zugezogen, so dass ich per Krankenwagen abtransportiert werden musste. Ohne die Auslandskrankenkarte hätten die mich wahrscheinlich nicht einmal behandelt