Wassertrüdingen plant Christusstatue
abgelegt im Archiv Deutschland am 20.02.09

© ohaoha
«Ich bin gegen jede Gigantomanie. Und in unsere Gegend passt so eine Figur schon gar nicht« - mit diesen Worten wird Pfarrer Bernd Reuther, Leiter des Evangelischen Bildungszentrums Hesselberg in der Onlineausgabe der Nürnberger Nachrichten zitiert. Und um ehrlich zu sein, kann ich diesem Statement nur zustimmen.
Die besagte Figur soll der weltgrößte Christus werden und mit 55 Metern Höhe selbst die Christusstatue oberhalb der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro überragen. Das Ganze soll allerdings keineswegs in Berlin, London oder New York gebaut werden sondern in Wassertrüdingen (Landkreis Ansbach).
Dazu sollen ein Pilgerhotel mit 185 Zimmern sowie ein großer Parkplatz gebaut werden und die gesamten Kosten werden mit 20 Millionen Euro angegeben. Cui Bono? Zu wessen Nutzen? fragt man sich da.
Angeblich sollen durch den gigantischen Christus Arbeitsplätze entstehen. Und auch die Besucher des nahe gelegenen Centreparcs sollen angelockt werden. Die Gemeinde ist entsprechend begeistert und so heißt es in dem Artikel:
Bürgermeister Günther Babel (CSU) sieht das Vorhaben als Chance, Wassertrüdingen überregional bekanntzumachen und die Altstadt zu beleben.
Man kann nur hoffen, dass der Nachname des guten Mannes nicht zum Programm wird ...

© ohaoha
Permalink: Wassertrüdingen plant Christusstatue
Tags: Christus Christusstatue Franken Wassertrüdingen Ansbach
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Kommentar von:
hammutschg
(20.02.09 13:49 Uhr)
Kommentar von:
Philippe - cote d azur
(27.02.09 7:45 Uhr)
Warum Nicht, nur weil es Christus ist? Auf eine andere Blog steht Kreuzfahrt für Gay oder singles, warum nicht das Zielgruppe Pilgern, In Rio stört es keiner.... Ob es in Landschaft passt, müssen Sie selbst wissen. Wobei die Menschen sollten lieber die andere helfen als nur Riesen monument zu bauen. das steht auch inm Botschaft von Christus... und andere religion
Kommentar von:
Peter Schrems
(27.02.09 19:13 Uhr)
Hallo, ich verstehe die ganze scheinheilige Aufregung nicht. Nichts in der Welt kann gross genug sein. Neue Fussballstadien, Skisprungschanzen usw.
Das dicke Auto vor der Garage, alles ist toll. Dass sich sogar die evangelische und vor allem auch die katholische Kirche so negativ äussert ist schon sehr heuchlerisch, anstatt sich einfach einmal nur über so eine Gelegenheit zu freuen, ein monumentales Glaubensbekenntnis unerer christlich-abendlädischen Kultur zu bekommen, verschmäht man lieber das Ganze. Den weltlichen Götzen der Vergnügungs- und
Spassgesellschaft darf gefröhnt werden. Keine Achterbahn im Freizeitpark ist zu hoch oder zu schnell. "Normale" PKW müssen teilweise schon beim Durchschnittsbürger schon 200PS und mehr haben. Ich habe schon fast den Verdacht, dass sich mittlerweile viele Menschen und auch Politiker schämen,
für ein herausragendes christliches Symbol zu sein, es könnte ja jemand daran Anstoss nehmen. Der Petersdom in Rom hat eine wesentlich unrühmlichere Existenzgrundlage als diese Christusstatue sie hätte, christliche Würdenträger sollen einmal darüber nachdenken, dass ein ehrlicher Christ nicht die Statue anbetet, sondern vielleicht auch dadurch berührt wird,
mit unserem Herrgott zu sprechen, es könnte ein heiliger Ort werden, wenn mancher wieder mehr über Christus nachdenkt und nicht die Allianz-Arena
zum heiligsten Ort erklärt, allzu oft spricht man vom "Fussballgott", und keiner nimmt Anstoss daran. Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, ich bitte aber darum, dass man sich ernsthaft mit etwas auseinandersetzt, bevor man dagegen protestiert. Es ist viel einfacher, einfach gegen etwas zu wettern, als konstrucktiv abzuwägen.
Gegen etwas oder jemanden zu sein, ohne das positive zu kennen oder überhaupt wissen zu wollen, war und ist eine Quelle der Gewalt auf dieser Welt.
Ich will niemanden meine Meinung aufzwingen, aber nachdenken schadet nicht, egal zu welchen Ergebnis man kommt. Ehrlich begründete Ablehnung ist
legitim, Heuchelei nicht. P.S.
Das dicke Auto vor der Garage, alles ist toll. Dass sich sogar die evangelische und vor allem auch die katholische Kirche so negativ äussert ist schon sehr heuchlerisch, anstatt sich einfach einmal nur über so eine Gelegenheit zu freuen, ein monumentales Glaubensbekenntnis unerer christlich-abendlädischen Kultur zu bekommen, verschmäht man lieber das Ganze. Den weltlichen Götzen der Vergnügungs- und
Spassgesellschaft darf gefröhnt werden. Keine Achterbahn im Freizeitpark ist zu hoch oder zu schnell. "Normale" PKW müssen teilweise schon beim Durchschnittsbürger schon 200PS und mehr haben. Ich habe schon fast den Verdacht, dass sich mittlerweile viele Menschen und auch Politiker schämen,
für ein herausragendes christliches Symbol zu sein, es könnte ja jemand daran Anstoss nehmen. Der Petersdom in Rom hat eine wesentlich unrühmlichere Existenzgrundlage als diese Christusstatue sie hätte, christliche Würdenträger sollen einmal darüber nachdenken, dass ein ehrlicher Christ nicht die Statue anbetet, sondern vielleicht auch dadurch berührt wird,
mit unserem Herrgott zu sprechen, es könnte ein heiliger Ort werden, wenn mancher wieder mehr über Christus nachdenkt und nicht die Allianz-Arena
zum heiligsten Ort erklärt, allzu oft spricht man vom "Fussballgott", und keiner nimmt Anstoss daran. Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, ich bitte aber darum, dass man sich ernsthaft mit etwas auseinandersetzt, bevor man dagegen protestiert. Es ist viel einfacher, einfach gegen etwas zu wettern, als konstrucktiv abzuwägen.
Gegen etwas oder jemanden zu sein, ohne das positive zu kennen oder überhaupt wissen zu wollen, war und ist eine Quelle der Gewalt auf dieser Welt.
Ich will niemanden meine Meinung aufzwingen, aber nachdenken schadet nicht, egal zu welchen Ergebnis man kommt. Ehrlich begründete Ablehnung ist
legitim, Heuchelei nicht. P.S.
Kommentar von:
Marion Merk
(10.03.09 11:46 Uhr)
Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass die Statue gebaut werden wird. Zum einen der wirtschaftliche Faktor, zum anderen, dass wieder mehr Liebe in die Herzen der Menschen gebracht werden kann.
Da ich Herrn Vossberg seit längerem persönlich kenne, und weiß, dass er das, was er beginnt - immer korrekt durchführt, kann ich nun diesen Widerstand nicht verstehen.
Meine Frage ist nun: Warum kippt der Stadtrat, wo er doch vorher komplett zugestimmt hatte, und es "nur" zwei oder drei Enthaltungen gab - die der Kirche(?).
Hat die Kirche Angst vor der Statue, dass die Menschen nun daran erinnert werden, wo der wahre Glaube ist? Nicht im Klingelbeutel sondern dort, wo sich das Herz zeigt?!
Hat unser Jesus Christus nicht damals schon eine Herberge gesucht - und nur einen Stall gefunden?!
Bei der Statue geht es nicht um irgendeinen Esotherik Schnick Schnack - sondern darum, den wahren Sinn von Jesus den Menschen näher zu bringen.
Wenn es ansteht, Windräder zu bauen, Hochhäuser entstehen zu lassen, oder Denkmäler die Milliarden verschlingen, hält jeder dazu seinen Beitrag. Doch hier wird es aus Mitteln erstellt werden, die die Stadt wenige belasten, sondern die Wirtschaft ankurbeln.
Je mehr sich die Kirche verwehrt, desto unglaubwürdiger wird sie.
Da ich eine gebürtige Fränkin bin und in der Nähe von Wassertrüdigen geboren wurde, ist es mir ein Bedürfnis, dass gerade dort Arbeitsplätze geschaffen werden, und Hilfe angenommen wird.
Doch hier legt sich Wassertrüdingen ein Ei ins Nest- hier sollten ein Bürgerbegehren geschaffen werden - eine Volksabstimmung, damit man wirklich sehen kann, wer dafür und wer dagegen ist....
Psalm 17 Vers 10
Ihr Herz haben sie verschlossen, mit ihrem Munde reden sie stolz.
Da ich Herrn Vossberg seit längerem persönlich kenne, und weiß, dass er das, was er beginnt - immer korrekt durchführt, kann ich nun diesen Widerstand nicht verstehen.
Meine Frage ist nun: Warum kippt der Stadtrat, wo er doch vorher komplett zugestimmt hatte, und es "nur" zwei oder drei Enthaltungen gab - die der Kirche(?).
Hat die Kirche Angst vor der Statue, dass die Menschen nun daran erinnert werden, wo der wahre Glaube ist? Nicht im Klingelbeutel sondern dort, wo sich das Herz zeigt?!
Hat unser Jesus Christus nicht damals schon eine Herberge gesucht - und nur einen Stall gefunden?!
Bei der Statue geht es nicht um irgendeinen Esotherik Schnick Schnack - sondern darum, den wahren Sinn von Jesus den Menschen näher zu bringen.
Wenn es ansteht, Windräder zu bauen, Hochhäuser entstehen zu lassen, oder Denkmäler die Milliarden verschlingen, hält jeder dazu seinen Beitrag. Doch hier wird es aus Mitteln erstellt werden, die die Stadt wenige belasten, sondern die Wirtschaft ankurbeln.
Je mehr sich die Kirche verwehrt, desto unglaubwürdiger wird sie.
Da ich eine gebürtige Fränkin bin und in der Nähe von Wassertrüdigen geboren wurde, ist es mir ein Bedürfnis, dass gerade dort Arbeitsplätze geschaffen werden, und Hilfe angenommen wird.
Doch hier legt sich Wassertrüdingen ein Ei ins Nest- hier sollten ein Bürgerbegehren geschaffen werden - eine Volksabstimmung, damit man wirklich sehen kann, wer dafür und wer dagegen ist....
Psalm 17 Vers 10
Ihr Herz haben sie verschlossen, mit ihrem Munde reden sie stolz.
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obs in die landschaft passt is die andere frage. Hoffentlich wirts kein flop xD