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Europa
von Christoph Römer am 16.07.09

© Tambako the Jaguar
Nach den Worten von Mehmet Demirci, dem Bürgermeister von Dipkarpaz (dem griechischen Rizokarpaso) im Norden der Insel, gibt es in der Gegend doppelt so viele Esel wie Dorfbewohner. Die Tiere sollten nach seiner Auffassung sterilisiert oder gar in die Türkei geschafft werden. "Die Tiere sind ein echtes Problem, die Behörden kümmern sich einfach nicht um uns", sagte er der Nachrichtenagentur AP.
Das führte bereits dazu, dass der eine oder andere Esel erschossen wurde, was jedoch nach zypriotischen Gesetz empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen kann. Dazu kommt, dass nun auch Naturschützer auf den Plan getreten sind und gemeinsam mit den ansässigen Bauern nach Lösungen suchen. Darüber berichtet auch das Nachrichtenmagazin Focus und zitiert die lokale Umweltschützerin Lois Cemal:
Nach ihrer Einschätzung könnte eine "vertretbare" Anzahl Esel gefangen und in zwei oder drei kleinere Schutzgebiete gebracht werden, die wiederum als Art ökologische Streichelzoos aufgezogen werden könnten und damit Touristen anziehen würden. "Öko-Tourismus ist eine Lösung für nachhaltige Entwicklung", sagte sie, "man braucht keine Fünf-Sterne-Hotels."
Eigentlich eine gute Idee, wenn die störrischen Vierbeiner denn dann mitspielen...
Permalink: Zypern - Tourismusfaktor Esel
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Wong
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